Mutters überraschender Besuch in Österreich
JAI SRI MATAJI
Alles begann mit einem Rakhi, welches am 1. August als Symbol EINER WELT von Österreich nach Cabella gesandt wurde. Genau an diesem Tag erfuhren wir von Mutters Wunsch, Ihr Haus in Österreich zu besuchen. Die Neuigkeit verursachte große Freude und wir baten ehrfürchtig darum, dass Mutters Besuch durch nichts aufgehalten werde.
Sahaja Yogis aus ganz Österreich halfen mit, um innerhalb von nur drei Tagen alles für Mutters Besuch vorzubereiten. Mutters Haus, welches in den letzten drei Jahren mit großem Fleiß fertig gestellt worden war, verwandelte sich plötzlich in einen himmlischen Palast. Wände wurden frisch ausgemalt, handgemachte Möbel, Bettlaken, Vorhänge und eine Menge anderer himmlischer Gegenstände fanden im Palast der Adi Shakti ihren perfekten Platz.
1. Tag – Ankunft:
Shri Mataji kam am Freitag, dem 7. August gegen Mittag am Flughafen in Wien-Schwechat an. Ein Strom von Yogis hatte sich in der Ankunftshalle am Flughafen versammelt, um unsere Heilige Mutter nach 14 Jahren wieder einmal in Wien willkommen zu heißen. Der Klang der Muschelschnecke hieß Sie bei Ihrer Ankunft im Astraland willkommen.
Bevor Sie in Ihr neues Heim in Nirmalprasth gefahren wurde, gab es für Shri Mataji und Ihre Familie am Flughafen einen kurzen Empfang. In Nirmalprasth warteten mittlerweile Hunderte Yogis mit Blumensträußen in den Händen und Gebeten in ihren Herzen auf Shri Mataji’s Eintreffen. Lieder zur Verehrung der göttlichen Mutter wurden angestimmt und als Shri Mataji’s Wagen das Tor zu Ihrem neuen Haus passierte, hallten Jai kara Rufe durch den Äther und Yuvas und österreichische Kindergartenkinder streuten Blütenblätter über Mutters Auto.
In der Folge gab es für Shri Mataji, Sir CP und Sadhana Didi in der großen Meditationshalle des Hauses eine angemessene Empfangszeremonie, bei der ein besonderes Willkommenslied, eine Mischung aus klassischer indischer und westlicher Musik, vorgetragen wurde.
Danach verteilten sich die Yogis auf der weitläufigen Rasenfläche vor dem Haus, welche mit den angrenzenden Häusern der Yogis verbunden ist. Dies stellt eines der schönsten Beispiele von kollektivem Zusammenleben dar, welches sich langsam als Sahaja Yoga Dorf manifestiert. Vielleicht wird einmal die gesamte Welt ein globales Dorf von realisierten Seelen sein, welche von Shri Adishakti Shri Mataji Nirmaladevi geschaffen wurden.
Dann dämmerte wunderschön der Abend herauf und wir versammelten uns um Shri Mataji in der Meditationshalle zu begrüßen. Obwohl die Halle gerammelt voll war, schien sie groß genug, um all den Yogis von nah und fern Platz zu bieten. Die kleinen Engel des österreichischen Sahaja Yoga Kindergartens erfüllten die Herzen aller Anwesenden mit ihrem Willkommenslied für Shri Mataji, in welchem sie Mutter in ihren Kindergarten einluden, der bald im Untergeschoss Ihres Hauses eingerichtet werden soll. Da Shri Matajis Besuch zwischen dem Raksha Bandhan und dem bevorstehenden Shri Krishna Puja in Cabella stattfand, drehte sich das Thema des Abendprogramms um Lord Krishna’s Leela. Es gab reichlich Bharat Natyam Tanz, Bhajans, Musik von Mozart und herzeröffnende Kawalis von den Yuvas. Mutter blieb das ganze Abendprogramm über bei uns, wodurch sich unser schon viele Jahre währender reiner Wunsch erfüllte. Unmittelbar nachdem Shri Mataji die Meditationshalle verlassen hatte, durften wir kollektiv diese wunderbare Stille erfahren, in der wir Ihre göttlichen Vibrationen so gut als möglich mit jeder uns verfügbaren Zelle aufsaugten.
Ein neuer Sahaja Yogi, der Shri Mataji noch nie persönlich gesehen hatte, wurde von solch gewaltiger Ehrfurcht überwältigt, dass er es nicht wagte, seine Augen zu erheben, um Shri Mataji direkt anzublicken. Er sagte, dass es für ihn als Mensch unmöglich war, direkt in das Antlitz Gottes zu blicken, da „man sich Gottes herrliches Antlitz mit einem menschlichen Verstand nicht einmal vorstellen kann.“
Die Nacht war noch jung, als die Yogis, mit ihren Brüdern und Schwestern plaudernd über den Rasen spazierten. Der abnehmende Mond des glückverheißenden Raskha Bandhans (der dieses Jahr auf den 5. August fiel) warf seine hellen Strahlen auf Mutters Haus. Vom Rasen aus konnten die Yogis durch die leicht geöffneten Türen des zweiten und des oberen Geschosses einen flüchtigen Blick auf Ihre palastartigen Räumlichkeiten erhaschen.
Die Neuigkeit von Mutters Ankunft verbreiteten sich rasch und viele Yogis aus den Nachbarländern strömten nach Wien. Die ansässigen Sahaja Yogis waren überglücklich, ihre Brüder und Schwestern, die gekommen waren, um diesem höchst erstaunlichen Sahaja Event beiwohnen zu können, liebevoll empfangen zu dürfen.
2. Tag – Raksha Bandhan
Samstag der 8. August geht in die Sahaja Yoga Geschichte Österreichs als jener Tag ein, an dem Mutter die kollektive Raksha Bandhan Zeremonie gesegnet hat. Die Yuvas waren bis in die frühen Morgenstunden fleißig gewesen, um die bunten Rakhi’s und zwei sehr schön geschmückte Stöcke herzustellen (welche die Stöcke von Shri Krishna repräsentieren und für den Dandia/Stock-Tanz benutzt werden), um alles von Shri Mataji vibrieren zu lassen. Der Rasen vor Shri Matajis Haus verwandelte sich in einen paradiesischen Garten, auf dem hunderte Rakhi Teller für die Sahaja Yogis aufgelegt wurden, um ein kollektives Raksha Bandhan Fest zu feiern. Unser Wunsch, während des österreichischen Seminars ein kollektives Raksha Bandhan in der Sakshat Präsenz Shri Mataji’s abzuhalten, war in Erfüllung gegangen, womit ein lange gehegter Traum Wirklichkeit geworden war.
Gegen 18:30 Uhr zeigte sich Shri Mataji mit Sir CP und Sadhana Didi auf dem Balkon, um diese wunderbare Raksha Bandhan Zeremonie am Rasen vor dem Haus beobachten zu können. In der Geschichte von Sahaja Yoga stellt dies eine unglaubliche Begebenheit dar, ein Bild des Himmels auf Erden. Gott der Allmächtige selbst als Zeuge dieser reinen und keuschen Liebe, die sich auf diese Weise unter Ihren Kindern ausdrückt. Sogar die Natur reagierte auf dieses wundervolle Ereignis auf Erden. Wir beobachteten, wie in einer Wolke vor dem Balkon die Augen Shri Ganeshas erschienen. Die Freude der Yogis kannte keine Grenzen, als sie sich spontan dem Stocktanz anschlossen, welcher von den Yuvas initiiert wurde. Shri Mataji und Ihre Familie waren bis zum Ende der Feier anwesend.
Nach diesem wunderbaren Ereignis, hatten einige Yogis die Gelegenheit mit Sir CP zu sprechen. Er hieß uns mit solcher Süße und Liebenswürdigkeit willkommen, dass wir spürten, wie durch ihn die Liebe unserer Mutter zu uns floss. Wir mussten ihn überreden sich zu setzen, da er sich unbehaglich fühlte, weil wir keine Sessel hatten, auf die wir uns setzen konnten. Seine Edelmütigkeit und Bescheidenheit waren uns ein Vorbild, wie wir unsere Sahaja Yogi Brüder und Schwestern respektieren und wertschätzen sollten.
Plötzlich öffnete sich die Tür zu Shri Matajis Zimmer und siehe! Als würde Shri Krishna selbst vom Dwarika kommen, erschien plötzlich Shri Mataji vor uns. Der Anblick war so gewaltig, dass wir spürten, dass sich Shri Matajis Rollstuhl von selbst bewegte. Die Macht Ihrer Vibrationen ließ uns sachte zurückweichen und so warteten wir das Protokoll respektierend vor dem Zimmer, bis wir wieder hineingerufen wurden.
Sir CP sprach ausführlich mit uns über Shri Matajis Vision EINE WELT und eine vereinigte Familie zu schaffen. Er empfahl uns sich ganz der Aufgabe zu widmen, welche Sie in den vergangenen drei Jahrzehnten begonnen hatte. Er sagte, dass wir bei der Verbreitung von Sahaja Yoga so erfolgreich sind, weil Gott der Allmächtige die Aufrichtigkeit unserer Bemühungen sieht und dass unsere Mutter Gott den Allmächtigen auf der Erde repräsentiert.
3. Tag – Puja Tag
Sonntag der 9. August war der Puja Tag. Es war als würde ein göttlicher Plan dahinterstehen, als sich herausstellte, dass an diesem Tag Ganesh Sankashta Chathurthi war – gemäß des Hindu Kalenders ein besonders glückverheißender Tag, um Shri Ganesha zu verehren. Es herrscht die Überzeugung, dass ein Puja zu Sankashta Chaturthi zu Erfolg, Glück und der Erfüllung seiner Wünsche führt. Shri Krishna erklärte vor langer Zeit Yudhishtira, dem Ältesten der Pandava Prinzen, die Wichtigkeit von Sankashti Chaturthi.
Interessanterweise überreichten die Kinder aus Österreich Shri Mataji in diesem Jahr, am Sankashti Chaturthi Tag nach Guru Purnima, Blumen und Geschenke, und baten um Ihren göttlichen Segen und um den Schutz der Yuvas auf der gesamten Welt.
Es war ein kurzes, aber sehr intensives Puja. Die kühlen Vibrationen und die innere Stille offenbarten die Freude des alles durchdringenden Geistes, wodurch alles von einem besänftigendes Gefühl der Einheit umfasst wurde. Shri Mataji wurden ein paar nationale Geschenke angeboten. Die Erbauer von Mutters Haus präsentierten den Grundstein inmitten eines patriotischen, österreichischen Chors.
Sir CP teilte im Namen von Shri Mataji mit, wie sehr sie ihr neues Heim lieben und sagte, dass es gleich an nächster Stelle hinter Prathisthan (ein Haus, das von Shri Mataji selbst geplant und gebaut wurde) komme. Er spendete diesem großen kollektiven Werk der Yogis Beifall und kündigte an, dass Shri Mataji ganz bestimmt noch viel öfter Ihr neues Haus in Österreich besuchen werde.
In diesem Moment spürten wir, dass das nicht mehr unser Nirmalprasth ist. Vielmehr ist es Ihr Nirmalprasth und wir sind glücklich in Ihrem Haus sein zu dürfen.
4. Tag – Abreise
Montag, der 10. August markierte die Abschiedszeremonie für Mutter und Ihre Familie. Zunächst versammelte sich eine Gruppe von Yogis aus den verschiedenen Zentren und Kollektivitäten vor Ihrer Türe, um auf eine Gelegenheit zu warten, ihre Geschenke überreichen zu können. Da Shri Mataji sehr lang schlief und danach bald zum Flughafen abreisen musste, durften wir alle zur gleichen Zeit hineingehen.
Es fühlte sich an, als würde Shri Mataji unsere verschiedenen Fäden der Liebe in Ihren wunderschönen göttlichen Teppich EINER FAMILIE einweben.
Alle Yogis boten Shri Mataji ihre Liebe und Pranams an und dankten Ihr von Grund ihrer Herzen, dass Sie ihnen erlaubt hatte, dieses wunderschöne Fest in Ihrer liebevollen Anwesenheit zu feiern und Ihren höchst begehrten Darshan zu erhalten.
Als Shri Matajis Rollstuhl durch die Massen der Yogis, welche sich zum Abschied versammelt hatten, in Richtung Ihres Wagens rollte, spielten die österreichischen Musiker den Donau Walzer. Sadhana Didi war so berührt, dass Tränen über ihre Wangen kullerten.
Dann gab es nur mehr ein Gebet auf den Lippen aller Yogis: „Mutter, wir lieben Dich alle, bitte komm bald in Dein Heim nach Nirmalprasth zurück.“
Jai Shri Mataji
Sahaja Yogis aus Österreich
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